LEXIKON - S
Saite
Ursprünglich ein langer, dünner, elastischer Tierdarm sind die Gitarrensaiten heute in der Regel aus Nylon oder Stahl. In gespanntem Zustand wird eine Saite durch Zupfen, Schlagen, Streichen (Geige) oder auch nur Mitschwingen (Resonanzsaiten) in Schwingung versetzt. Es entsteht ein Ton, dessen Höhe von der Dicke, Länge und Spannung der Saite abhängig ist.
Sattel
Querleiste am oberen Ende des Griffbretts, über die die Saiten zu den Stimmmechaniken geführt werden.
Schallloch
Öffnung in der Decke des Gitarrenkörpers, die zur Verstärkung des Klangs dient.
Skala
Tonleiter.
Solo
Formteil oder Vortragsstück, das nur ein Spieler bestreitet.
Staccato
Artikulations- bzw. Phrasierungszeichen, das angibt, die mit einem Punkt versehene Note nur kurz bzw. abgehackt, ungefähr nur bis zur Hälfte ihres angegebenen Wertes anzuspielen.
Steg
Das Brückchen bei Saiteninstrumenten, über das die Saiten zum Saitenhalter geführt werden. Er dient dazu, die Saitenschwingungen auf den Gitarrenkörper überträgt (englisch: bridge).
Synkope
Betonung einer Note auf einem unbetonten Taktteil (Note beginnt auf dem
und).